Am Anfang stand ein brachliegendes Industriegebäude, das zur Zwischennutzung freigegeben wurde. Mit Mut und Experimentierfreude entstand daraus das Herzstück der Breidenbach GmbH: die breidenbach studios. Inzwischen findet ihr uns an fünf Standorten in Heidelberg und Mannheim:

breidenbach studios

Die breidenbach studios starteten in Heidelberg als Gewinner einer städtischen Ausschreibung zur Zwischennutzung leerstehender Liegenschaften. Das Konzept für die ehemalige Gasabfüllstation beinhaltet Atelierplätze für Künstler*innen, Ausstellungsmöglichkeiten und monatliche Veranstaltungen mit lokalen und überregionalen DJs. Der Ort ist generationsübergreifender Anziehungspunkt für die Kreativszene in Heidelberg.

Coworking D16

In 2014 eröffneten wir den Coworking Space im städtischen Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum DEZERNAT 16. Dort finden Freelancer und junge Unternehmen flexible Arbeitsplätze in kreativer Umgebung. Drum herum haben sich auf 4.000 qm Akteure aus allen Teilbranchen der Kreativwirtschaft angesiedelt.

DOCK3

Der Coworking Space DOCK3 ging zunächst in Kooperation mit Startup Mannheim an den Start. Er befindet sich im Gründungszentrum C-HUB, mitten in Mannheims aufstrebendem Stadtteil Jungbusch. Die kreative Atmosphäre fördert Ideen und fordert die Menschen zu Neuem heraus.

FensterPlatz

Der nächste Schritt war eine Präsentationsfläche für Kreativschaffende aus der Region. Der FensterPlatz ist sowohl ein Ort zum Coworken als auch ein Schaufenster und Ort für Vernetzung und Austausch. Den monatlichen FensterLunch veranstalten wir in Kooperation mit der Stabsstelle für Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg.

B_Fabrik

Die B_Fabrik ist der jüngste Standort und bietet viel Raum für Coworker*innen und Start-Ups zum täglichen Arbeiten. Außer den flexiblen Coworkingplätzen und Teambüros bieten wir vollausgestattete Workshopräume, auch für externe Unternehmen.

 

Neben den eigenen Coworking Spaces sind wir im erweiterten Vorstand der German Coworking Federation e.V., engagieren uns für Wissenstransfer und Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene, beraten Unternehmen und Kommunen zum Thema Arbeit 4.0, konzipieren kreative Arbeitsräume und halten Vorträge und Workshops.

 

Zahlen:
1.500 qm mit 200 Nutzer*innen (Künstler*innen, Coworker*innen, Unternehmen)

Trägermodell:
GmbH

Finanzierung:
Einnahmen aus Coworking und Ateliervermietung, Workshops von externen Unternehmen, eigene Veranstaltungen, Kooperationen mit städtischen Ämtern und Tochtergesellschaften

Teamstruktur:
3 Geschäftsführer, 3 Mitarbeiter, 20 Aushilfen und Ehrenamtliche

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Coworking D16
Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum Dezernat 16
Emil-Maier-Str. 16
69115 Heidelberg

DOCK3 – die hafenarbeiter*
C-HUB Kreativwirtschaftszentrum
Hafenstr. 25-27
68159 Mannheim

FensterPlatz
Kurfürsten-Anlage 58
69115 Heidelberg

B_Fabrik
Bergheimer Str. 104
69115 Heidelberg

Utopiastadt

Mirker Str. 48

42105 Wuppertal

„Utopiastadt“ in Wuppertal wurde 2011 gegründet und nutzt das Gelände und das Gebäude des historischen Mirker Bahnhofs, um ein Kultur- und Stadtteilzentrum zu entwickeln.

„Utopiastadt“ ist eine zentrale Anlaufstelle für kreative Stadtentwicklung, für die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie für bürgerschaftliches Engagement. Die Initiative bietet auf ca. 550 qm sowohl Atelierräume und Werkstätten, als auch Coworking-Plätze, Labs und eine gut 60 qm große Ausstellungsfläche. Ziel ist es Initiativen, Projekte, Kreative und Agenturen zusammen zubringen, die sich im weitesten Sinne mit neuen Programmen und Ideen zu Kultur, Bürgerschaftlichem Engagement, Selbstorganisation, Stadtentwicklung, Urbane Ökonomie und Ökologie, politische und kulturelle Mitgestaltung und Kreativwirtschaft beschäftigen. Dabei ist eine enge Anbindung und Zusammenarbeit mit der freien kulturellen Szene und zur bestehenden Kreativwirtschaft durch die Projekte und die Akteure vor Ort selbst gegeben. Die Instandhaltung der Infrastruktur Utopiastadts einschließlich der notwendigen Arbeiten am Gebäude ist durch intensives, ehrenamtliches Engagement geprägt. In der Utopiawerkstadt wird ein Großteil der Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen am Bahnhofsgebäude geleistet und so die Substanz des Gebäudes bewahrt.

2010 startete die Agentur »clownfisch« mit Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung  die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Das Projekt der „Utopiastadt“ wurde der Stadtsparkasse Wuppertal, der Eigentümerin des Bahnhof Mirke, vorgestellt, welches beinhaltete den Bahnhof kostenlos zu nutzen und diesen langfristig zu übernehmen, wenn das Konzept funktioniert. Nach der vollständigen Übertragung der Nutzung der Sparkasse an die Utopiastadt gGmbH und der Bewilligung der Förderung durch das Stadterneuerungsprogramm „Initiative ergreifen“ im Jahre 2016 werden im kommenden Jahr weitere 1.000 qm Nutzfläche saniert und erweitern damit die 1.000 qm große Fläche, die bereits jetzt für die kreative Nutzung zur Verfügung steht.

Zahlen:
Nutzungsfläche derzeit ca. 1.000 qm nutzbar, Gesamtfläche Bahnhofsgebäude 2.000 qm, zusätzlich ca. 2.000 qm Außenraum, Coworking-, Agentur- und Atelierräume: ca. 450 qm, Tanzschule: ca. 200 qm, Gastronomie: Café Hutmacher ca. 200 qm, Werkstatt: ca. 100 qm, Stadtrad Fahrradverleih: ca. 50 qm, Garten: ca. 1.000 qm

Trägermodell:
gemeinnützige GmbH

Finanzierung:
Utopiastadt trägt sich über Mieteinnahmen, Spenden, Ehrenamt und finanziert den Umbau und Sanierung über die Förderung des Stadterneuerungsprogramms „Initiative ergreifen“

Teamstruktur:
2 festangestellte Geschäftsführer: Beate Barbara Blaschczok und Christian Hampe, 2 FSJ-Stellen, rund 150 ehrenamtliche Helfer*innen

*Fotos: Wolf Sondermann und Sven Pacher